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Wachtendonk

12 Aug 2015, Geschrieben von admin in

Ebenfalls am unteren Niederrhein gelegen befindet sich die Stadt Wachtendonk. Diese setzt sich zusammen aus Wachtendonk und Wankum und grenzt sowohl im Westen als auch im Norden an die Stadt Straelen.
Der historische Ortskern von Wachtendonk lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Dort befindet sich auch das älteste Gebäude des Ortes, das Haus Püllen. Dort befindet sich auch die Touristeninformation. Der komplette Ortskern steht unter Denkmalschutz und ist daher besonders sehenswert.

Kleine Gassen, historische Straßenzüge – Wachtendonk lädt zu einem Ausflug in die Vergangenheit ein.
Ein Naturfreibad lädt an sonnigen Tagen Groß und Klein zum Verweilen ein. Abkühlung im Wasser natürlich inklusive.
Ist das Wetter einmal nicht so sonnig, so ist die ehemalige Burganlage in Wachtendonk ebenfalls einen Ausflug wert. Dort kannst du noch einmal in die abenteuerliche Vergangenheit von Wachtendonk eintauchen und die Vergangenheit noch einmal neu erleben.

Große und kleine Naturliebhaber kommen in der Wankumer Heide voll auf ihre Kosten. Wassersport, gemütliche Spaziergänge – wer in Wachtendonk lebt, hat das Urlaubsparadies direkt vor der Türe und muss auch nicht auf Sport verzichten. Denn Sport wird im „Sportpark Laerheide“ groß geschrieben. 2007 neu eröffnet warten im Sportpark Tennisplätze genauso auf dich wie eine Boulebahn, Beachvolleyballplätze, Natur- und Kunstrasenplätze und eine Anlage für Leichtathletikwettkämpfe.

Selfie Points wird es auch in Wachtendonk geben. Schieße ein cooles Selfie und zeige der Community wo du gerade bist.Egal, ob Sport, Ruhe, Entspannung oder ausgedehnte Spaziergänge – in Wachtendonk kannst du die Seele nach einem anstrengenden Arbeitstag so richtig baumeln lassen. Und nicht nur das.

In Zukunft kannst du auch deine Freunde in den sozialen Netzwerken an deinen Ausflügen teilhaben lassen. Denn Wachtendonk ist die nächste Stadt, die bald mit den beliebten Selfie Points aufwarten kann. Bis jetzt steht noch nicht fest, an welchen Sehenswürdigkeiten in Wachtendonk die Selfie Points positioniert werden. Also sei gespannt. Wir werden dich auf dem Laufenden halten …

 

Das sind die aktuellen Selfie-Points:

 

Selfie-Point RathausSelfie Point - Dingbat

Das 1708 beim Stadtbrand vernichtete alte Rathaus der Stadt Wachtendonk wurde zunächst 1712 neu errichtet. Im Jahre 1841 Abbruch des Rathausgebäudes und Neubau unter Beibehaltung des Grundrisses und teilweiser Verwendung der alten Bausubstanz an gleicher Stelle. Während der Neubauzeit war die Verwaltung im Hause Weinstraße 24 untergebracht. Nutzung ab 1842 für die Verwaltung (Obergeschoß) und Lagerung der Feuerlöschgeräte (Erdgeschoß). Nach Neubau eines Feuerlöschgeräteschuppens 1857 als Rathaus und Sitz des Friedensgerichtes genutzt. Im Jahre 1873 Auflösung des Friedensgerichtes mit der Zusage, daß das Amtsgericht Kempen sieben Gerichtstage im Jahr im Rathaus zu Wachtendonk abhält (bis 1945). Inzwischen Rathauserweiterung und Umbau an der Seite zur Mühlenstraße (1963 durch Hinzunahme eines angrenzenden Gebäudes, 1979 durch einen zusätzlichen Erweiterungsbau).

Das heutige Verwaltungsgebäude besteht daher aus drei Gebäudekomplexen. Trotz der notwendigen Baumaßnahmen zum Erhalt der Funktionsfähigkeit der Verwaltung hat das Rathaus in seinem Erscheinungsbild das historische Aussehen bewahrt. Hierfür sorgen die klassizistische Putzfassade und die große bekrönende Laterne auf dem Pyramidendach.

Um 1934/35 wurde vorübergehend evangelischer Gottesdienst im Sitzungssaal des Rathauses abgehalten, da zu dieser Zeit mehrere Familien evangelischer Konfession in Wachtendonk Wohnung genommen hatten (Zollbeamte). 1942 Ablieferung der Rathausglocke zu Kriegszwecken. 1998 Inbetriebnahme des Glockenspiels im Rathaustürmchen.

Selfie-Point Bürgerhaus „Altes Kloster“Selfie Point - Dingbat

1430 gründeten Wilhelm van Wachtendonk und seine Gattin neben der damaligen Stadtkapelle das Nonnenkloster ”Thal Josaphat”. Die Stadtkapelle, heute Pfarrkirche ”St. Michael”, war gleichzeitig die Klosterkapelle. Die den Nonnen der Ordensgemeinschaft der Tertiarierinnen (Franziskanerinnen) vorbehaltene Empore im nördlichen Seitenschiff erreichten die Klosterinsassen über einen hölzernen oberirdischen Gang. Dieser Gang wird bereits 1469 ausdrücklich genannt und auf den zahlreichen Kupferstichen der Stadt Wachtendonk bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts dargestellt. 1802 wurde das Kloster aufgelöst.

Die hufeisenförmig um einen kleinen Hof gruppierte Gebäudeanlage wurde 1515 durch einen Brand weitgehend zerstört und in der Folgezeit in verschiedenen Phasen wieder auf- und umgebaut. Straßenseitig befinden sich noch zwei Maueranker, die als Entstehungszeit 1707 angeben. Gänzlich neu ist der Nordflügel, der 1987 einem Brand zum Opfer fiel. Aus der Zeit nach Auflösung der Ordensgemeinschaft sind unterschiedlichste Nutzungen bekannt. So waren hier im Laufe der Zeit u.a. die Gendarmerie, das Friedensgericht, ein Gefängnis und die Volksschule untergebracht. Seit dem 11. August 1989, dem Tag der offiziellen Eröffnung, steht es nach umfangreicher Sanierung und einem kompletten Umbau allen Bürgern zur Verfügung.

Heute wird das Gebäude zu einem Teil als Pfarrheim und Bücherei der Katholischen Kirchengemeinde und zu einem anderen Teil als Bürgerhaus genutzt.

Im Obergeschoss des Bürgerhauses bietet der etwa 130 qm große Bürgersaal die ideale Voraussetzung für unterschiedlichste Nutzungen, die dort in einem überschaubaren Rahmen und in einer angenehmen Umgebung stattfinden können. Gerne wird dieser Raum auch für Familienfeiern gemietet. Natürlich sind dort auch andere Veranstaltungen durchführbar, wie Seminare, Versammlungen, kulturelle Veranstaltungen und vieles mehr.

Seit einem Umbau im Jahre 2002 gibt es nun in einem anderen Flügel des Gebäudes zusätzlich im Obergeschoß einen weiteren Raum, den Friedrich-Vieter-Raum. Mit einer Größe von rund 30 qm eignet er sich ideal für Besprechungen, Seminare, Tagungen, usw.

Im Erdgeschoss des Gebäudes liegt das Trauzimmer der Gemeinde für die standesamtliche Hochzeit. Das ermöglicht quasi die Hochzeit unter einem Dach, zunächst die standesamtliche Trauung im Bürgerhaus, danach die kirchliche Hochzeit in der benachbarten Pfarrkirche St. Michael oder in der nicht allzu weit entfernten evangelischen Jona-Kirche, und für die Hochzeitsfeier steht dann der Bürgersaal zur Verfügung.

Selfie-Point BurgruineSelfie Point - Dingbat

Die Geschichte Wachtendonks als mittelalterliche Festungsstadt ist untrennbar mit der Geschichte der Burg Wachtendonk verbunden.
Zwar um 1326 erstmals genannt, dürfte die Burg vermutlich aber schon um 1200 bestanden haben. Sie wurde als zweiteilige Wasserburg, bestehend aus Haupt- und Vorburg, in einer sumpfigen Niederung zwischen Niers und Nette auf einer Donk, einer hochwasserfreien Anhöhe innerhalb einer Niederung, errichtet. Für 1379 sind auf der Burg ein Brauhaus, ein Bierkeller, die Küche und ein Backhaus nachgewiesen . Das in diesem Jahr ebenfalls genannte ”Mitteltor”dürfte das südliche Tor der Vorburg gewesen sein. 1396 werden ein Turm und 1436 ein ”kleiner Turm” erwähnt. Neben den regelmäßigen Erhaltungsarbeiten gab es verschiedene bezeugte größere Um- und Ausbauten, so in den Jahren 1436 bis 1439, 1469/70 und 1589, bis die Burg nach 1603 abgebrochen wurde.
In den Jahren 1967 bis 1978 wurden die Reste der Burg vom Rheinischen Landesmuseum Bonn weitgehend ausgegraben und gesichert.
Die heute vorzufindenden Reste der Burgruine sind zu einem beliebten Treffpunkt für Besucher, Rad- und Fußwanderer geworden. Die Burgruine bietet auch gelegentlich die richtige Kulisse für Veranstaltungen und Feste der unterschiedlichsten Art.

Selfie-Point NiersbrückeSelfie Point - Dingbat

 

Selfie-Point DorfstubeSelfie Point - Dingbat

Wankum hat im wahrsten Sinne des Wortes einen geschichtlichen Mittelpunkt erhalten: die Dorfstube. In dem Gebäude der alten Kaplanei in Wankum Ortsmitte, eröffnete der „Geschichtskreis Wankum“ am 24. Mai 2008 seine „Dorfstube“. Das Haus ist nun ein kleines Heimatmuseum mit Dorfarchiv und interessanten Ausstellungstücken zur Wankumer Geschichte. Es ist damit zu einem wichtigen kulturellen Kommunikationszentrum der Wankumer Dorfgemeinschaft geworden.